
Unsere Reise durch Indonesien
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Bei den Orangutans im Urwald 1. Teil Nautische Info's |
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Allgemein. Weil Indonesien ein sehr umfangreiches (10.000) Inseln ) Land ist wollen wir unseren Bericht ueber Indonesien in zwei Teile aufstellen. 1. Teil soll die Nautischen Info’s erfassen und im 2. Teil werden unsere Erfahrungen und Erlebnisse in dieser Region beschrieben. |
| Um Indonesien mit dem Schiff zu besuchen, muss mann viel Papierkram erledigen und was inzwischen auch bereits viel Geld kostet. Zuerst braucht man ein Visum. Um das Visum beantragen zu koennen braucht man einen CAIT.(Cruisingpermit) und einen Sponsor- letter. Wir haben auf unsere Reise bis d.d. kein Land kennen gelernt, wo die Burokratie so hoch angesiedeld ist. Um keine „boesen Ueberraschungen“ zu erleben soll man mindestens 2-3 Monate vor der geplanten Einreise mit dem Beantragen beginnen. |
| CAIT und Sponsorletter sind entweder ueber die Bali marina, (Balimarina.com) zu beantragen oder ueber Sail Indonesia (sailindonesia.net) Im 1. Fall erledigt die Balimarina die meisten Arbeiten ,im 2. Fall erledigt die Organisation der Sail Indonesia die Arbeiten, wobei man dann gleichzeitig an der Rally Darwin-Bali-Langkawi (ca.2500Nm) teilnehmen kann. In beiden Faellen muessen Kopien von den Paessen, der Bootspapiere, Nachweis von Bezahlung der Kosten und Passbild vom Skipper in PDF Format als Anlage hingeschickt werden. Wir entschieden uns fuer die 2. Option, weil diese Organisation zusaetzlich ein umfangreiches Programm in ca. 13 Bestimmungsorten in Indonesien anbietet. Organisiert werden dann Touren zu Local Villages und besondere Touristische Attraktionen, Gala Dinners mit einheimischer Musik und Vorfuehrung traditioneller Taenze und Vieles mehr. Bei Teilnahme an eine Tour mussten lediglich die Fahrtkosten bezahlt werden, meistens ca. 200.000 Rps.(12000 Rps=1 EU) Lunches waren immer included. |
| Wer Indonesien besser kennen lernen moechte als nur in ein paar Wochen durchzufahren, sollte diese Gelegenheit nutzen. Man muss aber auch drei Monate Zeit mitbringen. Es ist sehr zu empfehlen. Man kommt mit vielen Einheimischen in Kontakt, die alle sehr nett sind. So lernt man das urspruengliche Indonesien kennen. Kosten bei Sailindonesia in 2007 AUD.450,00 incl. das CAIT von ca. AUD 225,00 aber ohne Visa. (Visa kostet AUD 60,00 p.p. fuer 60 Tage beim Ind. Ambassade in Darwin. Die Visaverlaengerung in Bali fuer einen Monat kostet nochmahls ca. AUD 70,00 p.p.) Fuer Ein- und Ausklarieren zahlt man je ca. AUD 45,00) (1 AUD = 0,60 EU=7000 Rps). Insgesammt ca. AUD 650,00. nur fuer die Indonesische Formalitaeten. Das alles sind stolze Summen fuer einen Land wie Indonesien, wo ansonsten alles spottbillig ist. Es lohnt sich in Ind. z.b. nicht die Bordkueche einzusetzen. Es ist bereits moeglich an der Strasse fuer 5000 -8000Rps.(Rupia) zu essen( 12000 Rps = 1EU) Im Schnitt zahlt man aber ca. 15.000 bis 20.000 Rps fuer eine sehr gute Mahlzeit in einem Restaurant. Eine Flasche Bier kostet allerdings auch 20.000 Rps aber immerhin fuer uns nicht teuer. Fuer Ind. Verhaeltnisse aber sehr teuer. Nicht nur daran erkennt man, dass man in einem moslemischen Gebiet ist!! Der Imman singt waehrend der Ramadanzeit Tag und Nacht und aus mehreren Moscheen gleichzeitig!Selbst nach einem Tag und Nacht Turn kann das die wohlverdiente Nachtruhe zunichte machen! Das muss man eben inkauf nehmen. |
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Zu Malaria. Wir kauften uns in Indonesien zu Anfang 10Tabletten Kloroqine.p.p. zur sofort Anwendung.Die sind in jeder Apotheke in Ind. ohne Rezept erhaeltlich.Wenn Malaria vermutet wird, sollte man die Anwendung( 1. Tag 4, 2. T.4, 3. T.2 Tabl.) zuende machen und moeglichst schnell einen Hospital aufsuchen, wo dann die richtige Diagnose gestellt wird und ggf.weiter behandelt werden kann. In Indonesien sind die Aerzte schon auf diese Krankheit spezialisiert. Die Vorsichtsmassnahmen sind natuerlich nicht zu vernachlaessigen: Abends die Haut mit langen Hosen und langaermliger Bekleidung zu bedekken und ein landesuebliches Insektenschutzmittel aufzutragen. Tagsueber waren Moskitos kein Problem, da wir in der Trockenzeit( Juni bis Oktober) dort waren. Groessere Gefahr ist, wenn man sich in dem Urwald bei sehr hoher Luftfeutigkeit aufhaelt. (Z.b in Kumai bei den Orangutans) Mit viel Vorsicht und angepasster Kleidung(siehe Foto oben) und ein wenig Mut zum Risiko ist alles zu ueberwinden. Uns ist bei den ca. 100 Schiffen, die in 2007 bei Sailindonesia an der Rally teilnahmen, kein Fall von Malaria bekannt geworden. Note: Offene Wunden werden in Ind. mit Bremsoel eingeschmiert. Es dichtet die Wunde sofort!! |
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Zu den Preisen. Wie bereits erwaent, lohnt es sich nicht ,die Bordkuche einzusetzen. Bei Einkaufen auf dem Gemuese Markt oder beim Kauf von Souveniers oder Kleidung muss man handeln. Auch beim Taxifahrer oder beim Buchen einer Fahrt muss man handeln. Man sieht es an deren Gesichtern, dass es ihnen Spass macht. (I go down, you go up sagen sie dann) Bis auf 50% kann man manchmal herunter handeln. Man lernt es schnell, wenn man etwas Feeling dafuer hat. |
| Diesel ist fast immer zu erhalten fuer 4500 bis 6000 Rps.pro Lt,.abhaengig davon, ob man selber an der Tankstelle holt ,oder ob es an Bord gebracht werden soll. Importierte Wahren sind teuer, etwa EU-Preise. Fuer Einheimische unerschwinglich. Wein und Alkohol sind ebenfalls sehr teuer. |
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Das Wetter Die Winde sind von Juni bis Okt, maessig . Ein Blister oder Spi ist zum Vorteil, will man nicht zuviel den Motor einsetzen. Bis Borneo(Kalimantan) hatten wir noch einigermassen Glueck. Von da an bis Singapore nur noch Yanmarwind. Wir haben noch nie soviel mit dem Motor zurueckgelegt. Der Tank soll dann auch immer dort, wo moeglich, aufgefuellt werden, will man nicht in Schwierigkeiten geraten. |
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Das Segelrevier Das Segelrevier ist sehr anspruchsvoll besonders bei Dunkelheit. Fischer, Fischernetze und –Traps sind eine Grosse Sorge. Kleine Boetchen sind nicht oder spaerlich beleuchtet.(Taschenlampe) Die kleinen Fischerboote haben Treibnetze zwischen Boot und einer kleine Boje. Fischertraps sind Floessen aus ca. 2 mal 10m dicken Bambustoecken, wounter ein Korb und vielleicht auch Netze haengen. Diese sind meistens unbeleuchtet, seltener mal mit einem Blizlicht versehen, was aber eher irritiert. |
| Kurz gesagt, Nachts soll mann mindestens 10 Nm aus der Kueste bleiben oder nicht fahren, was aber nicht immer moeglich ist. Die Java See war am Anspruchvollsten. Auf offener See passiert es , dass ganz ploetzlich ein Schiff in deiner Naehe ist. Sie fahren ohne Licht und schalten das Licht erst sehr spaet ein. Auch macht es bestimmten Kapitaenen Spass, sehr eng auf dein Heck zu fahren Vor allem die Frachtkaehne, Pennisi genannt, zeigen solches Verhalten.. Stroemungen zwischen den Inseln koennen bis zu 5Nm erreichen. Auf Befeuerung ist ebenfalls kein Verlass. Sie arbeiten meistens nicht. Man fragt sich wo die Gelder des CAIT’s eingesetzt werden!! |
Literatur
In Abhaengigkeit der taeglichen Situation kann man auch selber einen Ankerplatz aussuchen. Fast alle Ankerplaetze sind zu irgendeinem Quadranten immer offen. |
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Unsere Zielorte und Ankerplaetze:
Auf Lombata bei
Auf Flores bei:
Ils. Pulau Banta,
Auf Sumbawa ,
Auf Lombok bei
Auf Bali bei
Ils. Bawean
Auf Kalimantan in Kumai:
Ils. Serutu,
Ils Mesanak,
Ils. Nongsa Pnt. bei Batam
Singapore, Raffles Marina
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| Alle Ankerplaetze sind mehr oder weniger brauchbar. Besonders schoen und meistens gut geschuetzt sind: Watu Peni, Riung, Gili Bodo, Rinca, Komodo, Gili Aer, Lovina, Ils. Serutu, Ils. Mesanak .Die erwaehnten Ankerplaetze liegen zum Teil hinterm Riff. Die fettgedruckten Namen waren unsere Zielorte der Sail Indonesia 2007 . |
Wir wuenschen wie immer viel Spass bei der Arbeit vorallem aber guter Gesundheit.
Liebe Gruesse von
Edith und Johan auf
SY-Mignon
z.zt. in Malaysia
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Fischertraps
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Fischerboatchen
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